Kurz und Knapp: Zukunft gestalten -für Sie und mit Ihnen

 

Gemeinwesenarbeit: Gute Rahmenbedingungen für ehreneamtliche Arbeit in Vereinen etc. schaffen.

Familienfreundlichkeit: Ob Bildung, Infrastruktur oder Umwelt: es ist eine kommunale Aufgabe, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass jedes Familienmitglied (dazu gehören auch die Senioren)  sich in unserer Samtgemeinde wohl fühlt

Wirtschaft vor Ort: Ich werde mich für eine Verwaltung einsetzen, die betriebliche Entwicklung fördert. Es versteht sich von selbst, dass dabei die Belange von betroffenen Bürgern mit in die Entscheidungen einbezogen werden.

Verkehr: Dauerhaft ist eine gute Verkehrsinfrastruktur ein Grund, der Fredenbeck attraktiv hält: Kreative Ideen sind hier notwendig. 

Energie: Ich bin ein Befürworter der Energiewende in Deutschland und darum sind Windenergie und Biomasse nötige Bausteine, dabei müssen die Interessen der Bevölkerung von kommunaler Seite aus vertreten werden können und müssen.

Haushalt und Finanzen: Ich werde mich deutlich dafür einsetzen, dass auch zukünftig mit Augenmaß Geld ausgegeben wird.

 

Grundsätzliches

 Ich möchte mit dem Team im Rathaus und den kommunalen Einrichtungen, den Ratsmitgliedern und engagierten Bürgern die Samtgemeinde weiter entwickeln. Fredenbeck hat viele Stärken, nicht nur die schöne Geestlandschaft. Aber: Bewährtes muss zukunftsfähig gehalten werden, Schwachpunkte müssen erkannt und angefasst werden. Die finanziellen Spielräume werden dabei eng bleiben. Ich bin kein „Insider“, ich bringe den Blick von außen mit. Das heißt aber auch: Ich werde erst einmal sehr genau hinsehen und viele Gespräche führen. Wenn dann die Rahmenbedingungen bekannt sind, müssen Ziele formuliert werden, die dann nach und nach abgearbeitet werden. Schnellschüsse sind meiner Erfahrung nach nur Notlösungen. Ich bin mir dabei natürlich bewusst, dass manchmal eine Entscheidung schnell getroffen werden muss um eine Chance zu nutzen oder Schaden abzuwehren. Aber ich möchte die Samtgemeinde im Grundsatz so aufstellen, dass die zukünftige Entwicklung kein Zufallsprodukt ist, sondern dass ein transparenter Prozess zu guten Ergebnissen führt. Denn bei diesem Weg möchte ich möglichst viele Menschen aus den Dörfern mitnehmen. Die für die Samtgemeinde erstellte Studie zur Entwicklung (P. Kramer: Bevölkerungs- und Gemeindebedarfsentwicklung der Samtgemeinde Fredenbeck von 2010 bis 2030) ist hier ein guter Ausgangspunkt für die Zukunftsplanung.Das „Rat“-haus ist nach meinem Verständnis das Haus der Bürgerinnen und Bürger. Ich plane eine regelmäßige Sprechstunde einzuführen, in der ich nur für Bürgeranliegen zur Verfügung stehe. Das Rathaus, also die Mitarbeitenden werden für die Menschen mit ihren Problemen da sein. Vieles, aber nicht alles wird vor Ort regelbar sein, aber jeder und jede soll für seine/ihre Fragen wenigstens den richtigen Ansprechpartner genannt bekommen.

Gemeinwesenarbeit

 Es ist meine Überzeugung, dass die Lebensqualität in den Dörfern nur erhalten bleibt, wenn die Aktivitäten vor Ort von vielen Ehrenamtlichen mit getragen werden. Das gilt für die besonderen Aufgaben in den Feuerwehren, aber genauso für alle Gruppen, Vereine, Verbände, die Kirchengemeinden und Interessenvertretungen wie z.B. die AG Zukunft in Kutenholz oder den Seniorenbeirat der Samtgemeinde. Wir haben eine große Vielfalt zu bieten, die muss bekannter werden. Konkurrenz belebt zwar manchmal bekanntlich das Geschäft, aber der größte Aktivposten der Dörfer, nämlich die Ehrenamtlichen sollten so weit wie möglich zusammen arbeiten. Die Kommune kann hier flankierend dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen möglichst gut sind. Es gibt gute Ansätze zu einer „Anerkennungskultur“ für das, was Menschen in den Dörfern leisten. Die gilt es weiter zu entwickeln.

Familienfreundlichkeit

 

Zur Familie gehören Säuglinge genauso wie Kinder, Jugendliche, junge Eltern, die Verdienergeneration und die Senioren. Nur noch selten leben all diese Familienmitglieder unter einen Dach. Darum ist es auch eine kommunale Aufgabe die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass jedes dieser Familienmitglieder sich wohl fühlt. Es wird ein langer Atem nötig sein, damit Kindertageseinrichtungen und Schulen ortsnah in guter Qualität zur Verfügung stehen. Die gesetzlichen Anforderungen wollen erfüllt sein. Aber besser wäre es, wenn Eltern auch zukünftig sagen: Wir schicken unsere Kinder gern in die Einrichtungen der Samtgemeinde, weil die gut sind für unsere Kinder. Solche Werbung für die Samtgemeinde brauchen wir. Ob es der Bürgerbus ist oder ab es das Netz an Einrichtungen für die älteren Menschen ist. Neben dem nötigen privatwirtschaftlichem Einsatz möchte ich dafür sorgen, dass eine funktionsfähige Basis-Struktur vor Ort vorhanden ist.

Wirtschaft vor Ort

In unseren Dörfern haben wir innovative Betriebe, die mit gutem Know How arbeiten und zukunftsfähig sind. Arbeitsplätze vor Ort sind wertvoll. Fredenbeck als Samtgemeinde ist gut beraten, wenn die Unternehmerinnen und Unternehmer sich willkommen fühlen. Verwaltungstechnisch ist in Deutschland ist aus guten Gründen vieles geregelt. Ich werde mich für eine Verwaltung einsetzen, die betriebliche Entwicklung fördert. Es versteht sich von selbst, dass immer die Belange von betroffenen Bürgern mit in die Entscheidungen einbezogen werden müssen. Gerade auch die landwirtschaftlichen Betriebe haben es verdient, dass sie nicht unter Vorurteilen leiden müssen, sondern neu als das erkannt werden was sie sind: Professionelle Betriebe, die unsere Nahrung und in nicht geringem Umfang unsere Energie produzieren.

Verkehr und Energie

Der Weg in der Samtgemeinde zur Steigerung der Energieeffizienz ist begonnen und das ist gut so. Jede Kilowattstunde, die gar nicht erst verbraucht wird, ist eine gute Sache. Man mag über die Aussicht auf die Windparks streiten, man mag über die „Vermaisung“ der Landschaft unglücklich sein (das bin ich auch!). Aber ich bin ein Befürworter der Energiewende in Deutschland und darum sind Windenergie und Energie aus Biomasse nötige Bausteine. Aber: Anzahl der Windkraftanlagen, Abstände zur Wohnbebauung, Anzahl von Biogasanlagen etc. sind Punkte wo die Interessen der Bevölkerung auch von kommunaler Seite aus vertreten werden können und müssen.Ebenfalls liegt mir die Weiterführung des Energiekonzeptes der Samtgemeinde am Herzen. Wir haben eine Bahnlinie von Stade nach Bremervörde im „Schlafmodus“, diese sollte reaktiviert werden. Dauerhaft ist eine gute Verkehrsinfrastruktur eines der Dinge, die Fredenbeck attraktiv halten. Nur so sind Arbeitsplätze erreichbar und potentielle Neubürger treffen die Entscheidung sich in Fredenbeck nieder zu lassen. Ohne einen Pkw in den Familien wird es nur selten gehen. Aber wenn dieser unterwegs ist, muss Beweglichkeit trotzdem möglich sein. Hier gilt es kreative und passgenaue Angebote zu entwickeln, die dann auch tatsächlich genutzt werden.

Haushalt und Finanzen

Die Samtgemeinde wird im Jahr 2014 neue Kredite aufnehmen müssen. Das ist leider nötig. Es wäre auch vermessen heute zu sagen, dass das in Zukunft nicht mehr vorkommen soll. Denn wenn gesetzliche Regelungen des Bundes oder des Landes durch die Kommunen umgesetzt werden müssen, dann wird das Geld kosten. Aber ich werde mich deutlich dafür einsetzen, dass auch zukünftig mit Augenmaß Geld ausgegeben wird. Wir dürfen die kommenden Generationen nicht überfordern, indem wir den Schuldenberg zu sehr anwachsen lassen. Manches, was wünschenswert wäre, wird sich sicher nicht realisieren lassen. Aber umgekehrt gilt auch: Wenn die gewählten Vertreterinnen und Vertreter sich auf eine Perspektive für die Zukunft der Samtgemeinde geeinigt haben, dann muss für diese Perspektive auch Geld da sein. Klar ist für mich auch: Da wo erhebliche Mittel von Dritten zu bekommen sind und besonders da wo ehrenamtlich Eigenleistungen erbracht werden (wie es z.B. regelmäßig bei den Feuerwehren der Fall ist), werden Investitionen leichter fallen.

Schaffung von Wohnraum

Es ist deutlich, dass der Bedarf für große Neubaugebiete z.Z. nicht gegeben ist. Es muss in jedem Dorf Entwicklungsmöglichkeiten geben. Kinder von Ortsansässigen müssen die Chance haben, sich hier nieder zu lassen.  Umbau und Modernisierung im Bestand, Lückenbebauung im Bestand, auch ein Neubau nachdem ein altes Gebäude abgerissen wurde sind Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Und wo der Bedarf sich tatsächlich belegen lässt, können auch kleine Neubaugebiete entstehen. Wichtig dabei ist: Der Wohnraum muss bezahlbar bleiben. Gleichzeitig müssen Investitionen sich auch rechnen. Hier eine Balance zu finden ist nicht einfach, aber möglich. Gute Beispiele in anderen Kommunen gibt es sehr wohl und ich „abgucken“ ist hier sehr erwünscht.

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Ralf Handelsmann
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Petra Tiemann (MDL, SPD)
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Kai Seefried (MDL, CDU)
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